Sabine Schäfer

 

1957
geboren in Karlsruhe, Deutschland

 

lebt und arbeitet, gemeinsam mit Joachim Krebs, als Künstlerpaar <SA/JO> in Karlsruhe, Deutschland

 

 

KÜNSTLERISCHE PRODUKTION
Seit 2009
Hinzukommend Entwicklung von Audio-Video-Installationen sowie begehbaren Ereignis-Sphären aus räumlich gesetzten Mikroklängen der Tierwelt und „vierdimensionalem“ LED-Farblicht
1998 – 2008
Produktionen des Künstlerpaars <sabine schäfer // joachim krebs> auf dem Gebiet der Raumklangkunst, der Klang-Licht-Kunst und der radiophonen Klangkunst
1994 – 2000
Solo-Werke: Radiophone Klangkunst und experimentelle Hörstücke für das Studio Akustische Kunst des WDR, DeutschlandRadio Kultur (DLR), SWR und anderen Rundfunkanstalten
1991 – 1998
Solo-Werke: Produktion von Raumklanginstallationen, begehbaren und konzertanten RaumklangKörpern, RaumklangObjekten und multimedialen Rauminszenierungen im Rahmen des Raumklangkunstprojekts „TopoPhonien“

 

 

EHRENAMTLICHE TÄTIGKEITEN
2004 – 2008
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik│DEGEM.
2005 – 2008
Begründung und redaktionelle Leitung des Online-Radios „DEGEM WebRadio @ ZKM“.

 

 

PUBLIKATIONEN ZUR KÜNSTLERISCHEN ARBEIT
2008
„Deleuze and the Sampler as Audio-Microscope“ (Coauthor Joachim Krebs) in: Philosophical Reflections on Recorded Music, Middlesex University Press London.
2007
„TopoSonic Arts“ dt./engl., inkl. CD-Beilage: Portrait-Sendung des Deutschlandfunk (DLF) 2007 über das Künstlerpaar Sabine Schäfer/Joachim Krebs, Kehrer Verlag Heidelberg.

2003
“Sound – Time – Space – Movement: the Space-soundInstallations of the
artist-couple <sabine schäfer / joachim krebs” in: “Organised Sound” Vol.8,
No.2 Cambridge University Press, 2003.
1994/2007
„TopoPhonien“ dt./engl. mit Beiträgen u.a. von Helga de la Motte-Haber, Ludger Hünnekens, Dieter Daniels und Rudolf Frisius, Kehrer Verlag Heidelberg.

 

 

Künstlerische Forschungs- und Entwicklungsarbeiten


1990–1999 Klangkunst
Das Raumklangkunst-Projekt „TopoPhonien“: 1988/89 Entwicklung des künstlerischen Konzepts / DAAD-Aufenthalt am CCRMA Stanford, USA und anderen Computermusikzentren. 1990-92 Entwicklung und Bau der ersten digitalen Raumklangsteuerungs-Prototypen am Institut für Musik und Akustik des ZKM, in Kooperation mit der Universität Karlsruhe (TH). 1991: „TopoPhonien II“, erste 16-kanalige, konzertante Raumklanginstallation. 1992 Bau des 24-kanaligen Raumklang-Steuerungssystems „Topoph24“. 1992: „TopoPhonicZones“ erste 16- und 23-kanalige, begehbare Raumklangkörper. 1994/95 Entwicklung eines tastaturgesteuerten MIDI-Interfaces für die Raumklangsteuerung. 1999 Bau eines 32-kanaligen voll digitalisierten Raumklangsteuerungssystems.
Technische Leitung und Systemdesign (1990-99): Sukandar Kartadinata / Publikation: „TopoPhonien“ Kehrer Verlag Heidelberg

 

1991–1996 Computergesteuerte Selbstspielklaviere
1991 Forschungsauftrag: Vergleichende Untersuchung über computergesteuerte Selbstspielklaviere / Kooperation mit dem Musikwissenschaftler Alcedo Coenen (Sweelinck Conservatory Amsterdam) im Auftrag des Institute of Sonology Den Haag (NL), Clarence Barlow / Veröffentlichung in: „Computer Music Journal“, vol.16 no.4
1993–1996 Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Karlsruhe zur Betreuung des Bösendorfer Computerflügels (Schwerpunkt: Transkriptionen der „Studies for Player Piano“ von Conlon Nancarrow)

 

1988/89 Elektronische Musik
Untersuchungen über die künstlerische Anwendung systemexklusiver MIDI-Daten im Rahmen eines Graduiertenstipendiums des Landes Baden-Württemberg

 

 

AUSBILDUNG / LEHRTÄTIGKEIT
Klavier- und Kompositionsstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe: Komposition bei Mathias Spahlinger und Wolfgang Rihm / Konzertexamen 1992, Improvisation „Gruppe Kreative Musik“ bei Eugen Werner Velte, Klavier bei Günter Reinhold
1987-89
Tutor und seit 1989 Dozentin an der Hochschule für Musik Karlsruhe für Improvisation, seit 2008
hinzukommend für Kreativitätstraining
1987/88
Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg. Untersuchungen über die Bedeutung der Mikrotonalität in der Elektronischen Musik
1989
Auslandsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Aufenthalt an Computermusikzentren in den USA (CCRMA, Stanford Cal.) und den Niederlanden (Institute of Sonology Den Haag, STEIM Amsterdam)

 

 

KÜNSTLERISCHE ARBEIT ALS COMPOSER-PERFORMER
1982-1990
interdisziplinäre Projekte mit der Malerin und Performancekünstlerin Sibylle Wagner
1983-1986
Konzerte und Performances der Gruppe „KPACHODAPCK“ mit dem Künstler Ralf de Moll und dem Improvisationsmusiker Helmut Bieler-Wendt
1984-1991
Gründung der polymedialen Gruppe PANTA RHEI gemeinsam mit dem Komponisten und Violinisten Helmut Bieler-Wendt; zahlreiche Vernissagen-Auftritte, Konzerte sowie die Entwicklung von interdisziplinären Projekten
1987/88
„ULUDAG“ Art-Rock-Projekt u. a. mit Werner Cee (b) und Peter Hollinger (dr)